1. Disziplin bei den Inhaltsstoffen.
Die Rezepturen basieren auf einer minimalistischen, gezielten Auswahl an Inhaltsstoffen – jeder Zusatz muss sich an dem Ziel messen lassen, reaktive, empfindliche Haut zu beruhigen. Diese bewusste Beschränkung ist kein Manko, sondern ein Vorteil: Weniger, aber gezielt gewählte Inhaltsstoffe bedeuten den Verzicht auf Füllstoffe, ein geringeres Reizpotenzial, weniger Unbekannte für ohnehin schon reaktive Haut sowie weniger Fehlerquellen bei der Formulierung. Viele Marken fügen Inhaltsstoffe eher aus Marketinggründen als aus funktionalen Erwägungen hinzu. Diese in der Branche weit verbreitete Praxis haben wir sogar benannt: „ActiWashing™“. Dabei wird ein angesagter Wirkstoff in einer so geringen Konzentration zugesetzt, dass er keinerlei Wirkung entfalten kann; er dient lediglich dazu, neben meist billigen Füllstoffen auf der Inhaltsstoffliste zu erscheinen und im Marketing beworben werden zu können. Es handelt sich um ein reales, nachgewiesenes Problem: Unabhängige Labortests haben Bakuchiol-Seren aufgedeckt, die den Wirkstoff in Konzentrationen von gerade einmal 0,0002 % enthielten – also praktisch gar nicht –, aber dennoch als Retinol-Alternative vermarktet wurden. Unser Bakuchiol Smoothing Serum enthält hingegen volle 1 % Bakuchiol – genau jene Konzentration, die auch in klinischen Studien untersucht wurde –, denn ein Produkt sollte den Wirkstoff entweder in einer wirksamen Dosierung enthalten oder gar nicht erst auf der Inhaltsstoffliste stehen.
2. Sensorik-orientierte Entwicklung.
Textur, Farbe und Duft werden geprüft und angepasst, noch bevor die Rezeptur im Hinblick auf ihre Wirksamkeit finalisiert wird. Bei den meisten Hautpflegeprodukten läuft die Entwicklung genau umgekehrt: Zuerst stehen die Wirkstoffe im Fokus, und erst am Ende werden Geruch oder Textur optimiert. Wir haben diese Reihenfolge umgekehrt, denn ein Produkt, das der Haut unangenehm ist – sei es durch den Duft, das Hautgefühl oder die Reibung beim Auftragen –, untergräbt seine eigene Wirkung, noch bevor die Inhaltsstoffe überhaupt zum Zug kommen können. Ein Serum, das sich nicht gut anfühlt, wird seltener regelmäßig verwendet, zu sparsam aufgetragen oder nach einer Woche wieder beiseitegelegt; selbst die beste Rezeptur der Welt versagt, wenn sie sich nicht in den tatsächlichen Alltag integrieren lässt. Das sensorische Erlebnis ist kein bloßes Beiwerk zur wissenschaftlichen Komponente – es ist vielmehr entscheidend dafür, wie die Wirkstoffe überhaupt zur Haut gelangen.
3. Formulierung speziell für empfindliche Haut.
Die Produkte werden von Grund auf für empfindliche und reaktive Haut entwickelt, anstatt eine Rezeptur für „normale Haut“ nachträglich abzuwandeln. Dieser Unterschied mag geringfügig erscheinen, beeinflusst jedoch nahezu jede Entwicklungsentscheidung: von der Parfümierung und der Wahl der Tenside über das Verhältnis zwischen Wirkstoffen und hautbarriereunterstützenden Komponenten bis hin zur Verpackung, die den Kontakt mit Luft und Verunreinigungen minimiert. Die meisten Hautpflegeprodukte sind für „durchschnittliche“ Haut konzipiert; erst im Nachhinein entsteht eine mildere Variante, indem bestimmte als problematisch geltende Inhaltsstoffe weggelassen werden – reaktive Haut ist hierbei also eher ein nachträglicher Anpassungsschritt als der Ausgangspunkt. Bei uns lief der Prozess genau umgekehrt: Die Marke entstand, weil die Gründerin jahrzehntelang kein Produkt finden konnte, das ihre eigene Dermatitis nicht verschlimmerte, und sich schließlich auf die Suche nach einer Lösung machte, die der Markt bis dahin nicht bot. Eine Rezeptur, die von Anfang an für reaktive Haut geeignet ist, funktioniert meist auch für jeden anderen Hauttyp – umgekehrt gilt dies jedoch nicht.
4. Geboren in Italien. Hergestellt in Detroit.
Hergestellt in Detroit, basierend auf italienischen Prinzipien. Jede Rezeptur wird im eigenen Haus konzipiert, entwickelt und getestet – einschließlich der mikrobiologischen und Stabilitätsprüfungen, die direkt in den Entwicklungsprozess integriert sind, anstatt erst nachträglich durchgeführt zu werden. Darüber hinaus wird jede einzelne Charge doppelt geprüft: einmal intern und einmal durch ein unabhängiges externes Labor. Kein Fläschchen verlässt das Werk ohne externe Freigabe. Dieser Prozess ist zwar langsamer und anspruchsvoller als bei den meisten anderen Marken, doch nur so lässt sich garantieren, dass das Produkt, das Sie erhalten, frei von Mängeln oder Verunreinigungen ist – Charge für Charge. Qualität geht vor Quantität, ausnahmslos.