Woman with clear skin on a white background

How the Sensorial Movement Started

Long before “sensorial” became a beauty adjective, it was a psychological concept.

What's Sensorial

Sensorial, Spanish, it's used exclusively in psychology. The word originates from perceptual psychology — the study of how the body interprets texture, scent, temperature, and tactile interaction before cognition takes place. In Spanish academic language, sensorial — sensory in English — describes how stimuli are processed through the senses and integrated into emotional and neurological responses.

In skincare, this concept was never discussed nor used before.

For over a decade, By Valenti has used the term deliberately — not as decoration, not as a marketing word, or a trend, but as formulation philosophy.

    Woman in a black sleeveless top against a light gray background

    Von der Psychologie zur Hautpflege

    Mit einem psychologischen Hintergrund von einer spanischsprachigen Universität und jahrelangen Studien zu Wahrnehmung, Textur und sensorischer Verarbeitung führte unsere Gründerin Manuela Valenti das Konzept der „Sensorik“ als strukturelles Rahmenwerk in die Hautpflege ein:

    • Wie sich eine Creme bei Körpertemperatur verteilt,
    • Wie sich ein Lipidfilm bildet und schützt,
    • Wie Düfte über den Geruchssinn die emotionale Verfassung beeinflussen,
    • Wie die Textur die Auftragsgeschwindigkeit beeinflusst und wie die Farbe pflanzlicher Inhaltsstoffe die Wahrnehmung prägt.

    Bei der Sensorik ging es nie um Luxus, sondern um Physiologie.

    Im Mittelpunkt stand die Wechselwirkung zwischen Hautbarriere, Nervensystem und emotionalem Gleichgewicht durch multisensorische Rituale.

    Bevor es zum Trend wurde

    Als By Valenti begann, seine Formulierungen als „sensorisch“ zu beschreiben, konzentrierte sich die Beauty-Branche auf Begriffe wie „natürlich“, „Clean Beauty“, „strahlende Haut“ und „Luxus“.

    Die Einbindung psychologischer Aspekte in die Sprache der Hautpflege war damals unüblich.

    Im Zuge der Weiterentwicklung der Körperpflege und des wachsenden Stellenwerts von Beauty-Erlebnissen verbreitete sich der Begriff zunehmend. Was einst wie ein klinischer Fachbegriff aus einer Fremdsprache wirkte, entwickelte sich allmählich zu einem gängigen Marketing-Schlagwort.

    Doch für uns hat sich seine Bedeutung nie gewandelt.

    By Valenti Exfoliating Clay Masks Woman Applying Black Mask on Face
    By Valenti Black Lava Soap Woman Washing Face

    Was „Sensorisch“ für Manuela bei By Valenti bedeutet

    Sensorisch ist kein überbordender Duftgenuss.
    Es ist kein ästhetisches Storytelling.

    Es ist:

    • Eine Textur, die die Barrierefunktion schützt;
    • Aromen, die mit neurologischem Bewusstsein eingesetzt werden;
    • Lipidsysteme, die für optimales Gleiten, Absorptionskurve und Filmstabilität entwickelt wurden;
    • Eine klimabewusste Formulierung;
    • Minimalismus, der sich an der Physiologie orientiert.

    Es ist die Verbindung von Psychologie, Formulierungswissenschaft und Kunst.

    A Movement Rooted in Precision

    The sensorial movement did not begin with trend forecasting.
    It began with a question:

    How does the skin feel before the mind interprets it?

    At By Valenti, sensorial is not a phase.
    It is a methodology.

    And it remains central to everything we create.

    Close-up of a person with blonde hair and blue eyes against a light background

    Die sensorischen Prinzipien

    1. Disziplin bei den Inhaltsstoffen.

    Die Rezepturen basieren auf einer minimalistischen, gezielten Auswahl an Inhaltsstoffen – jeder Zusatz muss sich an dem Ziel messen lassen, reaktive, empfindliche Haut zu beruhigen. Diese bewusste Beschränkung ist kein Manko, sondern ein Vorteil: Weniger, aber gezielt gewählte Inhaltsstoffe bedeuten den Verzicht auf Füllstoffe, ein geringeres Reizpotenzial, weniger Unbekannte für ohnehin schon reaktive Haut sowie weniger Fehlerquellen bei der Formulierung. Viele Marken fügen Inhaltsstoffe eher aus Marketinggründen als aus funktionalen Erwägungen hinzu. Diese in der Branche weit verbreitete Praxis haben wir sogar benannt: „ActiWashing™“. Dabei wird ein angesagter Wirkstoff in einer so geringen Konzentration zugesetzt, dass er keinerlei Wirkung entfalten kann; er dient lediglich dazu, neben meist billigen Füllstoffen auf der Inhaltsstoffliste zu erscheinen und im Marketing beworben werden zu können. Es handelt sich um ein reales, nachgewiesenes Problem: Unabhängige Labortests haben Bakuchiol-Seren aufgedeckt, die den Wirkstoff in Konzentrationen von gerade einmal 0,0002 % enthielten – also praktisch gar nicht –, aber dennoch als Retinol-Alternative vermarktet wurden. Unser Bakuchiol Smoothing Serum enthält hingegen volle 1 % Bakuchiol – genau jene Konzentration, die auch in klinischen Studien untersucht wurde –, denn ein Produkt sollte den Wirkstoff entweder in einer wirksamen Dosierung enthalten oder gar nicht erst auf der Inhaltsstoffliste stehen.

    2. Sensorik-orientierte Entwicklung.

    Textur, Farbe und Duft werden geprüft und angepasst, noch bevor die Rezeptur im Hinblick auf ihre Wirksamkeit finalisiert wird. Bei den meisten Hautpflegeprodukten läuft die Entwicklung genau umgekehrt: Zuerst stehen die Wirkstoffe im Fokus, und erst am Ende werden Geruch oder Textur optimiert. Wir haben diese Reihenfolge umgekehrt, denn ein Produkt, das der Haut unangenehm ist – sei es durch den Duft, das Hautgefühl oder die Reibung beim Auftragen –, untergräbt seine eigene Wirkung, noch bevor die Inhaltsstoffe überhaupt zum Zug kommen können. Ein Serum, das sich nicht gut anfühlt, wird seltener regelmäßig verwendet, zu sparsam aufgetragen oder nach einer Woche wieder beiseitegelegt; selbst die beste Rezeptur der Welt versagt, wenn sie sich nicht in den tatsächlichen Alltag integrieren lässt. Das sensorische Erlebnis ist kein bloßes Beiwerk zur wissenschaftlichen Komponente – es ist vielmehr entscheidend dafür, wie die Wirkstoffe überhaupt zur Haut gelangen.

    3. Formulierung speziell für empfindliche Haut.

    Die Produkte werden von Grund auf für empfindliche und reaktive Haut entwickelt, anstatt eine Rezeptur für „normale Haut“ nachträglich abzuwandeln. Dieser Unterschied mag geringfügig erscheinen, beeinflusst jedoch nahezu jede Entwicklungsentscheidung: von der Parfümierung und der Wahl der Tenside über das Verhältnis zwischen Wirkstoffen und hautbarriereunterstützenden Komponenten bis hin zur Verpackung, die den Kontakt mit Luft und Verunreinigungen minimiert. Die meisten Hautpflegeprodukte sind für „durchschnittliche“ Haut konzipiert; erst im Nachhinein entsteht eine mildere Variante, indem bestimmte als problematisch geltende Inhaltsstoffe weggelassen werden – reaktive Haut ist hierbei also eher ein nachträglicher Anpassungsschritt als der Ausgangspunkt. Bei uns lief der Prozess genau umgekehrt: Die Marke entstand, weil die Gründerin jahrzehntelang kein Produkt finden konnte, das ihre eigene Dermatitis nicht verschlimmerte, und sich schließlich auf die Suche nach einer Lösung machte, die der Markt bis dahin nicht bot. Eine Rezeptur, die von Anfang an für reaktive Haut geeignet ist, funktioniert meist auch für jeden anderen Hauttyp – umgekehrt gilt dies jedoch nicht.

    4. Geboren in Italien. Hergestellt in Detroit.

    Hergestellt in Detroit, basierend auf italienischen Prinzipien. Jede Rezeptur wird im eigenen Haus konzipiert, entwickelt und getestet – einschließlich der mikrobiologischen und Stabilitätsprüfungen, die direkt in den Entwicklungsprozess integriert sind, anstatt erst nachträglich durchgeführt zu werden. Darüber hinaus wird jede einzelne Charge doppelt geprüft: einmal intern und einmal durch ein unabhängiges externes Labor. Kein Fläschchen verlässt das Werk ohne externe Freigabe. Dieser Prozess ist zwar langsamer und anspruchsvoller als bei den meisten anderen Marken, doch nur so lässt sich garantieren, dass das Produkt, das Sie erhalten, frei von Mängeln oder Verunreinigungen ist – Charge für Charge. Qualität geht vor Quantität, ausnahmslos.